Hubrettungsfahrzeug: DLK 23-12

Funkrufname: Florian Griesheim 1/30

  • Front
    Technische Daten
    Funkrufname: Florian Griesheim 1/30
    Fahrgestell: MAN 15.285 LC
    Aufbau: Fa. Metz-Karlsruhe
    zul. Gesamtgewicht: 14.270 KG
    Leistung: 206 KW (281 PS)
    Besatzung: 1:2 - Mindestausrückstärke 1:1
    Erstzulassung: 23.07.2002
  • Fahrerseite
    Allgemeine Beschreibung

    Die Drehleiter DLK 23-12 rückt bei allen Gebäudebränden im Löschzug mit aus.
    Sie dient als Rettungs- bzw. Angriffsweg bei Einsätzen in Gebäuden jenseits des. 3. OG.

    Mit dem Rollgliss ist die DLK 23-12 auch für Rettungsaktionen aus Silos oder zur Rettung aus Schächten ausgerüstet.

    Die auf dem Korb montierbare Krankentragenhalterung kann auch zur Unterstützung des Rettungsdienstes beim Transport von bettlegerigen Personen aus höheren Lagen eingesetzt werden, wenn der Zugang über das Treppenhaus nicht möglich ist.
    Mit den am Korb montierbaren Scheinwerfern dient die Drehleiter auch zur Ausleuchtung von Einsatzstellen. Über den anbaubaren Wasserwerfer kann, beispielsweise bei Industriebränden, ein Löschangriff von oben erfolgen.

  • Heck
    Historie

    Die Errichtung der Mengler-Hochhäuser in den 70er Jahren stellte die Griesheimer Feuerwehr vor neue Probleme. Um im Brandfall einen zusätzlichen Rettungsweg für die Bewohner zur Verfügung zu haben, wurde 1976 die Magirus Drehleiter DLK 23-12 angeschafft. Dieses Hubrettungsfahrzeug bewährte sich in zahlreichen Einsätzen, auch außerhalb der Stadtgrenzen Griesheims.

    Einige Menschen haben der Drehleiter ihr Leben zu verdanken.

    Zuletzt merkte man dem Gerät jedoch sein stolzes Alter von bald 27 Jahren an, so dass schließlich 2002 die Metz-Leiter als Ersatz beschafft wurde.

  • Beifahrerseite
    Technische Beschreibung / Beladung
    • Metz Drehleiter DLK 23-12 PLC mit fest angebrachtem Rettungskorb für drei Personen, der sich im Fahrzustand über den Leiterteil umklappt und ablegt
    • Länge: 30 Meter der Leiter, 23 Meter Rettungshöhe bei 12 Meter Ausladung
    • Xenon-Suchscheinwerfer an der Leiter und am Rettungskorb, an der Leiter elektrisch verstellbar vom Bodenmaschinistenplatz
    • zwei fest angebrachte 1000 Watt Scheinwerfer am Rettungskorb, die durch zwei zusätzlich mitgeführte 1000 Watt Scheinwerfer ergänzt werden können
    • Wasserwerfer für die Korbmontage mit der Möglichkeit, ein mitgeführtes B-Hohlstrahlrohrs oder ein Kombischaumrohr zu montieren
    • Sprühnebeleinrichtung als Schutzeinrichtung für den Rettungskorb
    • Fest verlegte B-Leitung im obersten Leiterteil
    • Krankentragenhalterung für die Aufnahme einer Krankentrage auf dem Rettungskorb
    • zwei Höhensicherungs- und Absturzsicherungssätze
    • 60 Meter Rollgliss-Rettungseinrichtung mit zusätzlichem Dreibock für Schachtarbeiten
    • Schleifkorbtrage
    • Schaufeltrage
    • Stromerzeuger 6,2 KV/A "Gecko Super Silent"
    • Sprungretter Marke "Lohrsbach"
    • Hochleistungslüfter, der am Heck anstelle der früheren B-Haspel mitgeführt wird
    • umfangreiches Verkehrssicherungsgerät
    • Die nach Norm mitgeführten zwei Atemschutzgeräte werden als Langzeitatmer mit jeweils zwei CFK-Flaschen mitgeführt