Feuerwehrhaus: Historie - Feuerwehr Griesheim

Historie

Vor dem Krieg waren die Gerätschaften der Freiwillige Feuerwehr Griesheim an zwei verschiedenen Orten untergebracht.

Zum einen im "Faselstall" an der heutigen Bahnhofstraße/Ecke Sandgasse, sowie neben dem alten Rathaus (heute Gaststätte "Zum Zöllerhannes").

"Faselstall" Bahnhofstraße/Ecke Sandgasse

Nach dem Krieg befand sich das Gerätehaus an der "Alten Schule" (heutiges Kochschulhaus) an der Wendeschleife der Straßenbahnendhaltestelle.

Gerätehaus in der "Alten Schule"

1963 wurde der Altbau des heutigen Gerätehauses mit 5 Fahrzeugboxen, Unterrichtsraum, Schlauchturm mit Schlauchwaschanlage und Funkzentrale (heutiges Stadtbrandinspektorbüro) bezogen.

Doch schon kurze Zeit später verfügte die Feuerwehr Griesheim über mehr als 5 Fahrzeuge und immer mehr Gerätschaften und Material.
Diese wurden an verschiedenen Bauhöfen der Stadt Griesheim untergestellt und im Bedarfsfall zum Gerätehaus gefahren.

Neubau des Feuerwehrhauses in der Friedrich-Ebert-Straße (1963)

Behelfsmäßig bauten die Feuerwehrleute in Eigenleistung einen Anbau hinter den Turm, in dem zwei Kleinfahrzeuge und eine Werkstatt untergebracht wurden.
Da dies kein glücklicher Zustand war, entschloss man sich Ende der 70er Jahre das Gerätehaus in Richtung Westen zu erweitern und den von den Feuerwehrleuten erstellten Anbau an das Rote Kreuz abzugeben.

1983 kamen 4 weitere Fahrzeugboxen (eine als Waschbox mit Ölabscheider) sowie ein Flachbau mit Bereitschaftsraum und Funkzentrale hinzu. Der neue Gebäudeteil wurde unterkellert. Hier waren ein weiterer Unterrichtsraum, die Atemschutzwerkstatt, der Jugendfeuerwehrraum und diverse andere Räume untergebracht.

Feuerwehrgerätehaus mit Fahrzeugbestand (1983)

Doch auch der neu hinzugewonnene Raum reichte bald nicht mehr aus, so dass man sich Anfang der 90er Jahre genötigt sah, über eine erneute Erweiterung nachzudenken.

Diese wurde 1996 zum großen Teil in unentgeltlicher Eigenleistung der Feuerwehrleute erbracht und am 17.01.1999 eingeweiht. Der Anbau in östlicher Richtung umfasst eine neue Atemschutzwerkstatt, eine Werkstatt, ein Gerätelager (zweigeschossig) mit Schwerlastaufzug, sowie eine Box für Kleinfahrzeuge. Das ehemalige Gerätelager und die ehemalige Werkstatt werden seitdem als Umkleideräume genutzt.