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Abschlussübung der Feuerwehr Griesheim 2005

Als Übungsobjekt für die diesjährige Abschlussübung hatte sich Stadtbrandinspektor und Übungsleiter Bert Hentzler das Gebäude der Vereinigten Volksbank Griesheim-Weiterstadt ausgesucht. Die angenommene Lage war, dass ein Feuer in einem Tagungsraum im Obergeschoß des Gebäudes ausgebrochen sei. Durch starke verqualmung, simuliert durch zwei Nebelmaschinen, war einigen Mitarbeitern der Volksbank, dargestellt durch Angehörige der Griesheimer Jugendfeuerwehr, der Fluchtweg abgeschnitten.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich die Lage wie folgt dar: Starke Verqualmung im Stockwerk über dem Schalterbereich, dicker Qualm tritt aus den Fenstern hervor. Im Nachbarraum und dem darüberliegenden Stockwerk stehen zahlreiche Personen am Fenster und schreien um Hilfe, ebenso auf der rückwärtigen Seite des Gebäudes.
Zunächst trifft der KdoW mit dem Einsatzleiter ein. Dieser erkundet die Lage. Kurze Zeit später tifft der Löschzug mit LF 20-12 und DLK 23-12 an der Einsatzstelle ein, wenige Minuten später auch das HLF 20-16.
Zunächst steht die Menschenrettung im Vordergrund. Die Mannschaft des LF 20-12 beginnt mit der dreiteiligen Schiebleiter die Personen aus den oberen Stockwerken über die Fenster zu retten, parallel dazu führt die Besatzung der DLK eine Menschenrettung durch, ebenfalls an der Vorderseite. Die Mannschaft des HLF 20-16 bringt ihre Schiebleiter auf der rückwärtigen Seite des Gebäudes in Stellung und rettet die dort befindlichen Personen.
Nach abgeschlossener Menschenrettung trägt der Angriffstrupp des LF 20-12 unter schwerem Atemschtuz einen Innenangriff über eine C-Leitung mit Hohlstrahlrohr in das Gebäude über das Treppenhaus vor.
Um die Dramatik der Übung noch zu erhöhen, spielt Übungsleiter Hentzler das Szenario ein, es hätte eine Durchzündung mit Rauchgasexplosion (sog. Flash-Over) gegeben und der Angriffstrupp des LF 20-12 läge bewustlos in der Gefahrenzone.
Daraufhin müssen weitere Trupps unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vordringen um diesen Trupp zu retten. Der Löschangriff wird ab diesem Moment über das Wenderohr der DLK 23-12 von außen über die Fenster vorgetragen.
Nach ca. 1 1/2 Stunden war die Übung beendet. Es folgte eine ausführliche Begehung der Räumlichkeiten der Volksbank in Griesheim.
Damit schloß die Griesheimer Feuerwehr das praktische Übungsjahr für 2005 ab und wird ab sofort bis März 2006 in theoretischen Unterrichten weitergebildet.






Die Übung kann beginnen




Der Löschzug rückt an




Qualm dringt aus den Fenstern, Menschen rufen um Hilfe




Der Löschzug nimmt Aufstellung




Die Schiebleiter auf der Vorderseite wird in Stellung gebracht




Auch auf der Rückseite ist die Schiebleiter schnell aufgebaut




Die Menschenrettung beginnt


 




Der Angriffstrupp prüft ob die Tür heiß ist, bevor er sie aus der Deckung öffnet




Der Angriffstrupp rückt vor





Der Übungsort von oben




Atemschutzüberwachung - Überwachung der Einsatzzeiten der Atemschutzgeräteträger

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