EDV-Austattung
Als in den 90er Jahren die EDV in den Feuerwehren Einzug hielt,
wurde auch für die Feuerwehr Griesheim ein PC angeschafft.
Es handelte sich um einen IBM PC mit 486er Prozessor, der in der
Funkzentrale beheimatet war.
Dieser diente in erster Linie dem Verfassen von Schriftstücken
und der Erfassung von Daten in einer Tabellenkalkulation.
1996 wurde vom Land Hessen beschlossen, ein flächendeckendes
einheitliches EDV-System zur Erfassung der Personaldaten, Ausrüstungsbestände
und der Einsätze einzuführen.
Man entschied sich auf Landesebene für das FLORIX-Verwaltungsprogramm
der Firma Florix-Datentechnik (inzwischen zum Dräger Konzern
gehörend).
Dieses lief zunächst unter MS-DOS als Betriebssystem.
Da die Feuerwehr Griesheim zu diesem Zeitpunkt schon im Besitz
des oben erwähnten PCs war, stieg man von Anfang an in die
digitale Datenerfassung mit Florix ein.
1998 beschaffte die Feuerwehr Griesheim das Atemschutzmodul, ebenfalls
von der Firma Florix-Datentechnik. Dieses Modul arbeitet jedoch
schon auf einer 32-Bit Windows Umgebung. Da auch der Umstieg der
Florix-Hessen Version auf ein Windows basiererendes System bevorstand,
wurde der PC in der Funkzentrale modernisiert und ein zusätzliches
Gerät für die Atemschutzwerkstatt angeschafft.
Diese waren zunächst nicht miteinander vernetzt.
Die zunehmende Erfassung von Daten in Florix-Hessen durch die verschiedenen
Verantwortlichen der einzelnen Sachgebiete führte jedoch immer
wieder zu Engpässen bei der Benutzung des PCs in der Funkzentrale.
Der Aufbau eines Netzwerkes mit zentralem Server und Workstations
zur Datenerfassung wurde unumgänglich.
Im Jahr 2000 umfasste das Netzwerk neben dem Server (Betriebssystem
Windows NT 4.0 Server) auch 6 Workstations (Betriebssysteme Windows
NT 4.0 Workstation bzw. Windows 2000 Professional).
2006 fand eine erneute Modernisierung, mit einem Leistungsfähigeren
Server und der Einführung einer Active Directory unter Windows
Server 2003 Small Business Edition statt. Inzwischen umfasst das
Netzwerk auch 7 Arbeitsstationen.
Diese sind über ein 100 Mbit LAN (Local Area Network) mit Switch
miteinander verbunden.
Das gesamte Netzwerk wiederum ist über einen VPN-Router und
eine Richtfunkstrecke an das Rathaus der Stadt Griesheim angebunden.
Über diese Verbindung erfolgt der WAN (Wide Area Network -
Internet, E-Mail etc. ) Zugang der Feuerwehr Griesheim.
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